Rom ist eine der faszinierenden Städte in der Welt und kann zurückblicken auf eine Geschichte voller Mythen und Leidenschaft.
Rom- das ist der Inbegriff einer der größten Kulturen der Menschheitsgeschichte. Roms Bedeutung für die Geschichte geht weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Stadt die der legendären Gründungssaga nach auf sieben Hügeln von Romulus gegründet wurde erstrahlt noch heute in imperialen Glanz.
Einst war sie der Mittelpunkt der Welt und der Aufstieg legendär wie faszinierend.
Von der Gründung im Jahr 753 vor Christus bis zur italienischen Hauptstadt des Jahres 2008 war es ein weiter und wechselvoller Weg.
Nach der Vertreibung der etruskischen Könige ungefähr im Jahr 509 vor Christus beginnt die erste Zeit einer Republik in Rom. Eine die gesamte Stadt inklusive der sieben Hügeln umfassende Stadtmauer (die servianische Mauer) wurde cirka im Jahr 387 vor Christus gebaut. Der auslösende Faktor waren verheerende Überfälle der Gallier.
Zu erster entscheidender Größe gelangte die römische Republik nach den sehr erfolgreich verlaufenen Punischen Kriegen. Rom schwingt sich auf zur Herrin über Teile des Mittelmeeres. Sizilien, Korsika wie auch Sardinien wurden in Folge der Punischen Kriegen zu römischen Kolonien.
Nach der Ermordung Gaius Julius Caesars im Jahre 44 vor Christus begann die römische Kaiserzeit.
Rom, das inzwischen zu einer Millionenstadt gewachsen war und bereits jetzt über ein erfolgreiches Abwassersystem, ein stark ausgebautes Straßennetz und sogar eine Feuerwehr besaß, geriet trotz allem unter Kaiser Nero in einen Verheerenden wenn auch berühmten Großbrand. Das Kaiserreich jedoch läutete den Untergang des antiken imperialen Roms ein.
Keine der erichteten Befestigungsanlagen konnten der Völkerwanderung und dem damit einhergehenden Einfallen der Westgoten im Jahr 410 nach Christus, den Vandalen im Jahr 455 nach Christus und den Burgundern im Jahr 472 standhalten. Rom wurde wieder und wieder geplündert und das antike imperiale Rom war Geschichte.
Eine neue weltumspannende Bedeutung erhielt die einstige Millionenstadt als Sitz der Päpste und als Wallfahrtsort. Die katholische Kirche vermutet in Rom das Grab des Apostels Paulus der einst hier von Nero getötet worden sein sollte.
Rom wuchs zur ewigen Stadt!
Am 26. Januar 1871 begann erneut eine neue Phase in der Geschichte Roms.
Die Stadt wurde nach dem Ende des Kirchenstaates zur Hauptstadt Italiens.