Caesars Tod war der Beginn einer neuen Ära unter dem neuen Herrscher Augustus, der als Gaius Octavius in Rom herrschte.
Sein Interesse galt dem Aufbau einer Kaiserdynastie. Er verschleierte dieses Vorhaben gekonnt indem er Glauben machte die Republik wiederherzustellen nach dem Diktat Caesars. Er schuf das Prinzipat eine Herrschaftsform das sowohl republikanischen Traditionen folgte aber die Vorherrschaft eines Monarchen kannte. Augustus war der Begründer der julisch-claudischen Kaiserdynastie.
Zu Zeiten des Augustus war Rom bereits eine moderne Großstadt mit einer Einwohnerzahl jenseits der Millionengrenze. Eine Stadt die bereits eine Feuerwehr, ein grandioses Frisch- und Abwassersystem, ein sehr gut ausgebautes Strassensystem und eine art Polizei besaß. Augustus beschleunigte den Ausbau seiner Stadt noch einmal stark.
Die wachsende und nach immer mehr Macht strebende Stadt wurde jedoch durch einen Großbrand unter Kaiser Nero zurückgeworfen.
Der Stadtbrand von 64 nach Christus war der größte Brand in der Geschichte Roms und hielt an vom 19. bis zum 26. Juli. Dem Brand fielen etwa 10 Stadtbezirke zum Opfer von denen 3 völlig zerstört wurden und die sieben übrigen größtenteils.
Nero der regierende Kaiser soll laut der Geschichtsschreibung auf seine brennende Stadt geschaut haben und das Lied von Trojas Untergang gesungen haben. Infolge des Großbrandes wurden für den Wiederaufbau starke Richtlinien erlassen, die ein erneutes Flammeninferno verhindern sollten.
Nero war der letzte Kaiser der julisch-claudischen Dynastie.
Noch heute bestehende Baudenkmäler, wie das Kolosseum und einige Kaiserforen wurden in der Zeit der Flavischen Dynastie erichtet. Die Flavische Dynastie regierte Rom von 69 nach Christus bis 96 nach Christus. Die Dynastie sah insgesamt 3 Kaiser mit Vespasian, Titus und Domitian.
Den Höhepunkt der Macht und der absoluten Herrlichkeit Roms ereichte die Stadt unter Kaiser Trajan. Trajan gehörte den sogenannten Adoptivkaisern an. Die Adoptivkaiser festigten ihre Macht und Nachfolge mittels Adoption.
In die Zeit der Adoptivkaiser fällt die größte Ausdehnung des Römischen Reiches und damit die größte Bedeutung der Stadt Rom in der Antike.
Eine Schwäche der Kaiser Roms in der Endphase der Kaiserzeit war der Gigantismus jeder Kaiser erichtete noch eindrucksvoller Gebäude noch gigantischere Tore und die Kosten spielten dabei keine Rolle. Dies war der Anfang vom Ende der Kaiserzeit in Rom.